Warum es so wichtig ist, neben Mami auch noch ICH zu sein und was Unterwäsche damit zu tun hat!

Neulich abends bekam ich eine Nachricht einer meiner liebsten Freundinnen: „ich LIEBE LIEBE LIEBE ihn so sehr – aber ich drehe durch, wie fremdbestimmt ich manchmal bin.“

Die SMS hätte von mir sein können. Ich kenne das Gefühl so gut. Man hat was geplant, will irgendwo hin – in meinem Fall seit rund 3 Wochen endlich ins Büro *argh*.

Und dann braucht Dich Dein Kind. Was macht man?!? Meistens gibt man nach. Wenn das Kind krank ist, hohes Fieber hat und irgendwas „Schlimmes“ ist, natürlich sowieso.

Und trotzdem versetzt es einem einen Stich.

Man hat sich gefreut. Auf einen Abend ohne Kind. Ohne riesige schwere Tasche mit allen Utensilien fürs Kind. Ohne das Gefühl an alles denken zu müssen. Wie leicht man sich fühlt … nur Handy, Geld und Schlüssel – verrückte Sache 🙈.

Einfach mal wieder nur man selbst sein. Gespräche zu Ende führen können. Und einfach auch mal diese Rolle „der Mutter“ ablegen zu dürfen. Sich mal nicht immer als erstes darum kümmern, wie es dem Kind geht, sondern einfach mal wieder selber an erster Stelle stehen zu dürfen.

Ich habe hier schon darüber geschrieben, dass Kurse, Spaziergänge, Cafés und Co. kleine Auszeiten vom Mami-Alltag sein können. Aber das ist meistens mit Kind und manchmal braucht man mehr!

Was also tun?

Als erstes Mal: Niemand ist eine „Rabenmutter“ (ich hasse diesen Begriff), weil er mal Zeit ohne sein Kind verbringen möchte und nicht immer fremdbestimmt sein möchte! Weitere Gedanken zu diesem Thema und dem vermeintlich eisigen Wind in Mami-Hausen auch hier!

Im Gegenteil: Nur wer mal „raus“ darf und geht, der ist nachher auch wieder eine entspannte Mami und liest gern zum 10. Mal das Entenbuch vor. 🙂

Doch ich plaudere jetzt mal aus dem Nähkästchen:

Oben besagte Freundin wollte mit uns zu einer „Ladies Shopping Night“ bei Lascana kommen. (keine Werbung aber ich kann es sooooo empfehlen!)

Sieben durchgedrehte Mamis, alle mit Kindern um die 1,5 Jahre. Bei allen hat sich also der Körper durch Geburt und Still-Zeit maximal verändert. Alle hatten Bock auf schöne Unterwäsche. Die hilft nämlich im übrigen auch. Ich zitiere eine andere Freundin: „Raus aus den ollen Baumwollbuxen!“. Na klar! Das macht ja auch was mit der Seele nach Einlagen, Still-BHs und Co. endlich wieder die zarte Spitze anzuziehen und mit Lust zu tragen!

Die Organisation dieses Abends war ein Bilderbuch:

Freundin 1: Ich kann nicht kommen, bei uns sind alle krank, vor allem mein Kind und mein Mann. Die kann ich nicht alleine lassen.

Freundin 2: Geht mir ähnlich. Aber ich besteche meinen Mann, dass er 2 Stunden aufpasst und da durch muss, weil auch er ja was von der neuen Wäsche hat. *hahahah*

Freundin 3: Ich bin raus. schlafe seit 3 Nächten kaum noch – ich sag nur Zähne. Ich würde sowieso die neue Wäsche nicht erkennen, meine Augen fallen immer zu!

Freundin 2: OK. Ich komm doch. Mein Mann ist überzeugt.

Freundin 4: Wollte gerade los, aber er schreit so laut nach Mama. Da kann ich nicht weg. Argh!

Freundin 5: Unsere Tochter hat sich von oben bis unten vollgek*** – komme später.

So ging es munter weiter. Am Ende waren wir 5 statt 7 Mädels. Hatten einen Bomben-Abend, viel Prossecco und Schokolade und vor allem: Alle mindestens ein neues Teilchen in der Tüte! Es war herrlich und hat so gut getan!

Ihr müsst ja nicht immer Unterwäsche shoppen, aber geht raus. Trefft Mädels. Oder verwöhnt Euch allein. Sport. Friseur. Nagelstudio. Ein gutes Buch auf einer Parkbank oder im Café. Aber verlasst Mami-Hausen mal kurz und seid wieder Ihr selbst. Und das alles bitte ganz ohne schlechtes Gewissen!

Und ehrlich gesagt – dafür braucht man auch einen Job. Also ich zumindest. Man vielleicht nicht. Soll auch jeder machen wie er mag.

Aber für mich ist das mittlerweile glasklar – und das war es nicht immer! Der Job hat vorm Eintritt in Mami-Hausen einfach einen Großteil meines Charakters bestimmt – der gehört auch weiterhin zu mir. Mittlerweile anders. Aber ohne gehts nicht. Das wird mir noch klarer, seitdem ich eigentlich seit 3 Wochen wieder arbeite und kaum da bin *argh*.

Ich sag nur Kita-Viren-Wahnsinn … der erste Winter – alle hatten uns gewarnt … hmpf … egal! Kommen auch andere Zeiten!

In jedem Fall: Die Moral von der Geschicht: Es ist nur fair und vollkommen ok auch mal genervt vom Leben in Mami-Hausen zu sein.

Und man darf und muss auch mal ausbrechen – ohne schlechtes Gewissen.

Viel Spaß Ladies! ❤️

Nein, es ist immer noch keine Werbung, aber wer jetzt Lust hat mit seinen Mädels auch Unterwäsche zu shoppen – hier stehen alle Infos.

Und sorry… aber bei der Gelegenheit mal ein klitzekleines bisschen Werbung in eigener Sache… Der ein oder andere weiß es sowieso: Ich bin auch ZALON Stylistin! Wer von Euch also Lust auf das Hochgefühl beim Shoppen hat, aber einfach nicht wegkommt, für den gehe ich im ZALANDO Store shoppen und Ihr bekommt alles schick nach Hause geschickt… Nur mal so zur Info 🙂

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3 Gedanken zu “Warum es so wichtig ist, neben Mami auch noch ICH zu sein und was Unterwäsche damit zu tun hat!

  1. Jana schreibt:

    Liebe Insa,
    deine Texte sind so wunderbar ehrlich, lassen einen schmunzeln und sind wunderschön geschrieben. Ich freue mich jedes Mal wieder auf einen Beitrag von dir!!
    Liebe Grüße,
    Jana

    Gefällt 1 Person

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