Boah – es geht wieder los, oder was tun gegen diese Nase

Der Sommer ist noch nicht ganz weg, aber die ersten Herbstboten stehen in den Startlöchern. Kalte Nächte, diese herrliche, kühle Luft am Morgen. Crispy Mornings – haben wir auf Deutsch ein so treffendes Wort für diese kalte, klare Luft?! Nicht wirklich, oder? Aber ich schweife auch ab…
Einer der sichersten Boten des Herbstes und ein untrügliches Zeichen, dass es wirklich bald vorbei ist mit dem Sommer, sind diese Nasen!
Man sieht sie überall: laufende Kindernasen. UAH

Beim eigenen Kind schon schwierig, aber bei anderen Kindern – je nach Färbung (sorry!) wirklich gruselig!

Was tut man bloß dagegen?

Zuallererst sei einmal gesagt, ich bin natürlich kein Arzt. Immerhin eine Arzt-Tochter, aber das zählt nix. Daher also der obligatorische Hinweis: Alle Tipps hier sind selbsterprobte Mami-Tipps, die bei mir und meiner Familie super funktionieren. Ob das bei Euch so geht… lieber ggf. nochmal mit Eurem Arzt oder Kinderarzt checken.

Nun aber also zu dem Übel eines jeden Herbstes: Der laufenden Kindernase – Schnupfen. Schnupfen ist nichts anderes als eine entzündete Nasenschleimhaut. Das Sekret, was die Nase absondert um sich selbst zu helfen, die Viren auszuspülen und die Schleimhaut feucht zu halten, ist der „fiese Schnodder“ (oh man, will ich diesen Artikel wirklich schreiben?!?). Besonders doof ist es, wenn der richtig grün und gelb ist oder länger als eine Woche anhält, dann ab zum Arzt. Spätestens.

Was kann man nun aber tun? Oft schicken einen die Kinderärzte ja auch wieder weg… „ist ja nur ein Schnupfen, das gehört bei einem Kita-Kind dazu…“ Hmpf. Will ich aber nicht!

Ist einfach nicht schön. Beim eigenen Kind gewöhnt man sich ja dran, dass man in jeder Tasche mindestens ein Taschentuch am Start hat. Ich finde, dass das ja fast unterlassene Hilfeleistung ist, wenn man die Mäuse stundenlang mit den fiesen Rotznasen rumlaufen lässt. Und ich muss mich oftmals so sehr zusammenreißen im Kindergarten oder auf dem Spielplatz nicht an anderen Kinder „herumzuwischen“ – aber das kann man ja nicht machen, oder?!

Was machen wir also stattdessen dagegen?
Das wichtigste: Vorbeugen, wo immer es geht. Also anders als ich im letzten Jahr, vielleicht nicht den Schwimmkurs im tiefsten Winter buchen. Müsst ja nicht den gleichen Fehler machen wie ich 🙂
Oder der Knaller-Tipp einer Bekannten beherzigen: Wenn die Kinder schon kränkeln und es beruflich möglich ist: Den Mittagsschlaf zu Hause (und dann Home-Office), statt in der Kita, machen lassen. So ist die Chance auf eine richtig dicke Erkältung vielleicht ein bisschen gebannt. Ihre Theorie leuchtet so ein: Im Mittagsschlaf liegen 10 Kinder mit all ihren Viren schön nebeneinander – da kann man sich den Austausch ja förmlich vorstellen…

Was bei uns auch super hilft, ist Contramutan*. Tatsächlich am besten, wenn es noch gar nicht richtig „ausgebrochen“ ist, aber selbst wenn der Schnupfen da ist, wirkt das Zeug wahre Wunder. Und Ava nimmt es ganz brav, weil es nicht fies schmeckt.

Und wenn es zu spät ist? Der Schnupfen ist da,  die Nase läuft und das arme Kind ist verschleimt?
Tagsüber gehts ja meistens ganz gut, wenn man nur aufpasst, dass die Nase nicht wund wird und man viel zu trinken gibt. Das verhindert, dass der Schnupfen sich festsetzt. Gegen die wunde Nase lieben wir Engelwurzbalm*. Einfach oben auf die Nasenflügel reiben. Entweder Ihr bestellt den verlinkten Balm, oder kauft in Hamburg bei Rundum  die Produkte der Bahnhofapotheke von Ingeborg Stadelmann. Die sind super. Alle.

Nachts wird es etwas komplizierter…
Wie soll man bloß schlafen, wenn die Nase zu ist. Und wenn man flach liegt, läuft der Rotz auch noch in den Rachen und man muss husten. Das ist ja sowieso das nächste… man bekommt keine Luft, atmet durch die Nase, die Luft wird nicht mehr gefiltert, also entzündet sich das Hals. Dann der Husten … aaaah.
Nachts also lieber versuchen hoch zu lagern. Zu schlimmsten Zeiten habe ich Ava einen kleinen Aktenordner unter die Matratze gelegt. Das war super. Denn auf einen Kissen bleibt sie natürlich nicht liegen 🙂
Dann ganz wichtig: Die Luftfeuchtigkeit im Raum – die muss hoch sein. Ordentlich lüften. Eine Schale mit Wasser unters Bett. Und Nasenspray*. Ja, muss sein. Ich war damit am Anfang auch zu sparsam, weil Ava es logischerweise doof findet, wenn man ihr etwas in die Nase sprüht. Aber egal. Der Schnupfen soll nicht in die Nebenhöhlen gehen oder im schlimmsten Fall ins Innenohr. Das tut so weh. Lieber Nasenspray als ein geplatztes Trommelfell ist seit letztem Winter unsere Devise.
Tagsüber kann man kann es auch nochmal mit Kochsalzlösung* versuchen – auch eine super Alternative, wenn die Nasenschleimhaut noch nicht zu sehr geschwollen ist.

Und dann: Ganz viel Liebe. Und Kuscheln. Und schlafen! Und sicher sein, dass das erste Kita-Jahr vorbei geht und ganz viele tolle Antikörper aufgebaut werden!

TOI TOI TOI und bleibt gesund.
Und das hier soll wahrlich keine Werbeveranstaltung werden… aber falls Ihr auch noch krank werdet: Was mich und viele meiner Freundinnen letztes Jahr gerettet hat, ist Angocin*. Es wirkt angeblich wie ein pflanzliches Antibiotikum. Ich hab es sehr, sehr hoch dosiert und es so gut geholfen! Unglaublich. Kann ich sehr empfehlen.

Weitere Tipps zum Thema „Erkältung behandeln“, findet Ihr hier:
Little Years | Hausmittelchen bei Husten und Schnupfen. –> Eine ähnliche Übersicht wie hier, aber super spannend ist der Link zum Zwiebel-Hustensaft! Ich habe mal welchen für mich in der Schwangerschaft gemacht. Das war so traumatisch, dass ich das Ava bisher erspart habe, aber wer weiß…

Geborgen wachsen | Bienenwachwickel selber machen –> Als Ava letztes Jahr richtig krank war, habe ich Bienenwachswickel ausprobiert. Gekaufte. Aber sie haben richtig gut geholfen. Die besorge ich mir diesen Winter wieder!

WERBUNG
Alle Links mit Sternchen sind Affiliate Links von Amazon und damit Werbung. Wenn Ihr etwas über diesen Link bestellt, bekomme ich eine minimale Provision und kann mir irgendwann mal nen schönen Kaffee kaufen 🙂 Ihr bezahlt keinen Cent mehr. Und die namentlichen Verlinkungen und Tipps sind nur persönliche Erfahrungen und Meinungen, keine Kooperation und ich erhalte auch kein Geld dafür.

 

 

Ein Gedanke zu “Boah – es geht wieder los, oder was tun gegen diese Nase

  1. Tanja Haaf schreibt:

    Liebe frauvorragend,

    Ich kann Dir nur beipflichten!!! Die von Dir aufgeführten Tipps sind alle richtig gut!!! Genauso bin ich seit 14 Jahren zugange, wenn meine Kids erkältet sind!!! Besonders der Bienenwachswickel mit Thymian ist toll! Den nehme sogar ich auf die Brust bei Husten/Bronchitis!
    Wir haben seit 3 Tagen hier den ersten Schnupfen im Haus, aber erzähl mal einen Teenager, dass er sich morgens auf dem Rad eine Jacke anziehen soll, weil es ein „crispy“ Morning ist!!!😳 😬
    Bleibt schön gesund!! Liebe Grüße 💕

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